Historie

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Von einer Vulkanisieranstalt zum Reifengroßhandel

1946: Gründung der „Ersten Herzberger Vulkanisieranstalt“ durch den Ingenieur Adolf Goertz – Produktion von Turnschuhen und Bällen aus Gummi
1949: Geschäftsübernahme durch das Ehepaar Dorothea und Karl Küke, sowie Dorotheas Bruder Heinrich Lisson
1950: Umfirmierung in „Küke & Lisson oHG“ – Reparatur von Fahrradreifen
1970er: Erste Reifen-Importe- und Exporte ins benachbarte Ausland (Aufbau als Einzelhandel)
2000: Gründung der Küke Vertriebsgesellschaft mbH (nationaler LKW-Reifengroßhandel)
2015: Die Küke Vertriebsgesellschaft mbH ist fest als Branchenexperte im deutschen Reifengroß- und Einzelhandel etabliert

Die Jahre 1946 bis 2015

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1949 Der Beginn: Die „Erste Herzberger Vulkanisieranstalt“

Anfangs dachte Dorothea Küke, die Großmutter des heutigen Geschäftsführers André Küke, gar nicht daran, im Reifenhandel eine Existenzgrundlage zu sehen. Nach dem 2. Weltkrieg arbeitete sie als Büroangestellte in der „Ersten Herzberger Vulkanisieranstalt“. Bis sie 1949, zusammen mit ihrem Bruder Heinrich Lisson und ihrem Gatten Karl, die Vulkanisieranstalt des kinderlosen Firmengründers Adolf Goertz erbt. In kurzer Zeit lernen die beiden ihre neue Aufgabe. Die Firma stellt Turnschuhe und Bälle aus Gummi her. Auch Reifen spielen bereits eine Rolle, aber in der unmittelbaren Nachkriegszeit widmet man sich hauptsächlich der Reparatur von Fahrradreifen. 1950 entsteht die „Küke & Lisson oHG“.

1949 Geschäftsübernahme durch die Familien Küke und Lisson

1949 erbt Dorothea Küke, zusammen mit ihrem Bruder Heinrich Lisson und ihrem Gatten Karl, die Vulkanisieranstalt des kinderlosen Firmengründers Adolf Goertz. In kurzer Zeit lernen die beiden ihre neue Aufgabe. Die Firma stellt Turnschuhe und Bälle aus Gummi her. Auch Reifen spielen bereits eine Rolle, aber in der unmittelbaren Nachkriegszeit widmet man sich hauptsächlich der Reparatur von Fahrradreifen. 1950 entsteht die „Küke & Lisson oHG“

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1950 Umfirmierung in „Küke & Lisson oHG“ – Reparatur von Fahrradreifen und Zweirädern

Weiter liegt der Schwerpunkt des Unternehmens auf der Reparatur von Fahrradreifen und Zweirädern, aber das Wirtschaftswunder und der damit verbundene Wohlstand tragen zu einer raschen Verbreitung von Kraftfahrzeugen bei.

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1960 Beginn des Verkaufs von PKW-Reifen

Als Klaus-Peter Küke (* 1947), Sohn von Dorothea und Karl Küke, ins elterliche Geschäft einsteigt, widmet er sich zusätzlich dem Verkauf von PKW-Reifen. Diese werden direkt in der Werkstatt auf dem Hof der Firma montiert. 1972 heiratet Peter Küke Heide Hassepaß, die noch im gleichen Jahr mit ins Geschäft einsteigt. Ein Jahr später wird ihr Sohn André geboren.

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1970 Erste Reifen-Importe- und Exporte ins benachbarte Ausland

In den 70er Jahren wagt Klaus Peter Küke, trotz Ölkrise, den Schritt in den Reifenimport. Die Importe nehmen größere Ausmaße an, so dass die „Küke & Lisson oHG“ mengenmäßig bald mehr als das Inland beliefert. Das benachbarte Ausland kommt als Absatzmarkt hinzu. Die Reifenladungen werden von Heide Küke selbst am Steuer des eigenen LKWs aus Frankreich herangeschafft. Der Weg in Richtung Reifengroßhandel ist erfolgreich eingeschlagen.

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1980 Erweiterung des Reifen- Exports in die nicht-europäischen Länder

Kontinuierlich werden im nächsten Jahrzehnt neben Pkw-Reifen auch Reifen für Nutzfahrzeuge, also Transporter-Reifen, LKW-Reifen und Farm-Reifen ins Sortiment genommen. In den achtziger Jahren ist das Geschäft endgültig international geworden: Kunden und Lieferanten sind weltweit verteilt.

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1999 Gründung der Küke Vertriebsgesellschaft mbH (nationaler LKW-Reifengroßhandel)

Kurz vor der Jahrtausendwende: Dorothea Küke hat sich inzwischen aus dem Reifenhandel zurück gezogen. Peter Küke gründet 2000 die Küke Vertriebsgesellschaft mbH, die sich zu dem führenden LKW-Reifengroßhändler in Deutschland entwickelt. Um das nationale und internationale Geschäft besser abzugrenzen, entsteht 2002 die Andia International GmbH, die sich ausschließlich dem Reifen-Im- und Export in das weltweite Ausland widmet.

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2009 Die Familie: André Küke wird Geschäftsführer bei Küke Vertriebsgesellschaft mbH

Der Familienbetrieb wird noch familiärer. André Küke verlässt nach 8 Jahren im Marketing den Reifenhersteller Goodyear und steigt in das elterliche Unternehmen als Geschäftsführer der Küke Vertriebsgesellschaft mbH ein. Gemeinsam mit seiner Frau Daniela kümmert er sich noch im selben Jahr um die Gründung einer jungen Familie. Diese übernimmt 2013 den Aufgabenbereich Organisation und Controlling bei der Firma Andia International GmbH.

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2015 Blick nach vorne: Die Küke Vertriebsgesellschaft mbH heute.

Heute schaut Dorothea Küke nur noch selten in der Firma vorbei. Sie ist zufrieden. Die Küke Vertriebsgesellschaft mbh ist eine feste Größe im Reifengroßhandel in Deutschland, mit einem positiven Blick in die Zukunft, ohne dabei ihre Wurzeln zu vergessen…

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